kmo-Öldruckregelventile
Öldruckregelventile der vorgestellten Bauart gehören seit über fünf Jahrzehnten zur zuverlässigsten Technik in Ölversorgungsanlagen. Mechanisch robust, vollständig eigenmediengesteuert und praktisch wartungsfrei – ohne Elektrik, ohne Elektronik. Für Betreiber, die eine stabile, reproduzierbare und störunanfällige Druckregelung benötigen.

Relevantes Wissen – kompakt erklärt.
Unsere FAQs geben eine erste Orientierung. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, sprechen Sie uns an – die eigentlichen Lösungen entstehen im Dialog.
- Typ R: Überströmventil zur Regelung des Drucks vor dem Ventil – ohne Prüfschraube.
- Typ S: Wie Typ R, jedoch mit Prüfschraube zur Funktionsprüfung im Betrieb.
- Typ DM: Druckminderventil zur Regelung des Drucks nach dem Ventil.
Alle Typen arbeiten selbsttätig ohne externe Hilfsenergie und basieren auf dem gleichen bewährten Funktionsprinzip.
Weil sie einfach, robust und fehlertolerant ist:
- rein mechanisch, keine Elektrik
- selbstregelnd mit stabilem Proportionalverhalten
- unempfindlich gegenüber Betriebsstörungen
Die Bauart nach dem von Hans Kalb entwickelten Funktionsprinzip wurde 1968 von der damaligen AEG-Kanis Turbinenfabrik GmbH zum Patent angemeldet. Das Grundprinzip ist seit über 50 Jahren im Einsatz und hat sich seither in tausenden Anwendungen bewährt.
Ausschließlich sauberes Schmieröl (z. B. ISO VG 46).
Nicht geeignet für:
- Gase
- Luft
- Dampf
- Wasser oder andere Flüssigkeiten
Die Ventile arbeiten mit Proportionalverhalten und sind sehr stabil – aber nur oberhalb einer Mindestdurchflussmenge.
- Unterhalb dieser Mindestmenge wird die Regelung instabil
- Die Mindestmenge ist im Datenblatt angegeben (bei Δp = 1 bar)
- Sie ist vordruckabhängig und steigt mit √p
Das ist kein Nachteil, sondern konstruktionsbedingt und entscheidend für die stabile Funktion.
Nein – zumindest nicht im klassischen Sinne.
Die Ventile sind Regelventile, keine Sicherheitsventile:
- kontinuierliches Öffnen (Proportionalverhalten)
- keine definierte Schnellauslösung
Typ S wird in der Praxis zwar oft „wie ein Sicherheitsventil“ eingesetzt, technisch bleibt es aber ein Regelventil.
Minimal.
- keine klassischen Verschleißteile
- alle beweglichen Teile laufen im Ölbad
- praktisch wartungsfrei bei sauberem Öl
Über eine mechanische Einstellschraube:
- im Uhrzeigersinn → Druck steigt
- gegen Uhrzeigersinn → Druck sinkt
Einstellung erfolgt immer im Betrieb mit Manometer
Nur Typ S bietet eine integrierte Prüfmöglichkeit:
- Prüfschraube leicht öffnen
- Druckabfall beobachten
- wieder schließen
Die Funktion kann so geprüft werden, ohne den Sollwert zu verändern
Alle Typen (Ventilgehäuse + Innenteile) sind in den Varianten CC, CS und SS erhältlich – also:
als Standard vollständig aus C-Stahl (CC)
in Mixed-Bauweise (CS = Ventilgehäuse aus C-Stahl und Innenteile aus Edelstahl)
oder komplett in Edelstahl (SS)
Nein, nicht als eigenständige Druckgeräte.
- Auslegung nach „Guter Ingenieurpraxis“ (Art. 4 Abs. 3 DGRL)
- keine CE-Kennzeichnung erforderlich
- Einbindung in Gesamtsystem entscheidend
Ja.
Die Ventile sind voll kompatibel zur klassischen Bauart und können in bestehenden Anlagen direkt ersetzt werden.
Typische Bereiche:
- DN 25, DN 50, DN 80 bis DN 150 (R/S)
- DN 50 und DN 80 (DM)
Durchfluss abhängig von:
- Nennweite
- Differenzdruck
- zulässiger Strömungsgeschwindigkeit (< 2,5 m/s empfohlen)
Die Auslegung erfolgt immer praxisnah über kvs-Werte und Betriebsbedingungen.
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