kmo-Pumpverhütung – für den stabilen Betrieb
Keine Steuerung kann die Charakteristik des Turbokompressors verändern – aber: mit den Funktionen der kmo-Pumpverhütungsregelung können Sie den nutzbaren Bereich des Verdichter-Kennfeldes maximieren.

Die kmo-Pumpverhütung setzt nicht beim Schutz des Verdichters an – sondern bei seiner wirtschaftlich sinnvollen Nutzung.
Denn das eigentliche Problem ist nicht das Pumpen selbst, sondern der Bereich davor: Hier entscheidet sich, wie nah ein Turbokompressor an seiner optimalen Betriebsgrenze betrieben werden kann – oder ob er dauerhaft mit unnötigem Sicherheitsabstand läuft.
Genau hier greift die kmo-Lösung ein. Die Regelung führt das Pumpverhütungsventil kontinuierlich so, dass der Verdichter stabil am Rand des zulässigen Kennfeldes betrieben werden kann – ohne in kritische Zustände zu geraten.
Das Ergebnis ist ein Betrieb, der gleichzeitig sicherer und effizienter ist:
• weniger unnötiges Abblasen
• bessere Ausnutzung der installierten Leistung
• stabilere Prozessführung auch bei wechselnden Bedingungen
Relevantes Wissen – kompakt erklärt.
Unsere FAQs geben eine erste Orientierung. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, sprechen Sie uns an – die eigentlichen Lösungen entstehen im Dialog.
Die kmo-Pumpverhütungsregelung basiert konsequent auf industriebewährten SIEMENS-Standardkomponenten.
Das gewährleistet weltweite Wartbarkeit, hohe Ersatzteilverfügbarkeit und langfristige Zukunftssicherheit.
Das Steuerungsprogramm wird verdichterspezifisch angepasst und klar strukturiert, sodass auch betriebseigene Automatisierungstechniker effizient damit arbeiten können.
Konfiguration, Parametrierung und Visualisierung erfolgen über eine integrierte webbasierte Benutzeroberfläche.
Ein Zugriff ist mit jedem netzwerkfähigen Gerät möglich – ohne zusätzliche Softwareinstallation.
Ein integrierter Diagnosespeicher zeichnet sämtliche betriebs- und störungsrelevanten Signale auf.
Dadurch lassen sich kritische Ereignisse zuverlässig nachvollziehen und gezielt analysieren – direkt in der SPS.
Die Pumpverhütungsregelung ist modular aufgebaut und kann um eine Pumpschutzsteuerung sowie einen Prozessregler erweitert werden.
Auf Wunsch ist auch eine API-670-konforme Ausführung mit getrennten Steuerungen realisierbar.
Die Pumpgrenze wird nicht theoretisch angenommen, sondern bei der Inbetriebnahme empirisch mit den vorhandenen Betriebsinstrumenten ermittelt.
Eine integrierte Sonderfunktion unterstützt das gezielte Anfahren der Pumpgrenze.
Die Integration in übergeordnete Leit- und Automatisierungssysteme erfolgt über gängige SIEMENS-Kommunikationsschnittstellen wie Profibus, Modbus-TCP oder Ethernet.
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